Navigationslinks überspringen Musikverein Lyra Eppishausen e.V.
ASM Bezirk 10

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2013 Isch´s Bezirksmusikfescht bei eis!

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Chronik

GEBURTSSTUNDE  des heutigen
„Musikverein LYRA Eppishausen e.V.“
16. Nov. 1913

MUSIK ist das Türchen zur SEELE
MUSIK ist Freude ist Glück
MUSIK schlägt Brücken über Wege und Zeiten
mit Stolz gehn wir hundert Jahre zurück.

„Blechmusikgesellschaft Eppishausen“ – so schtaut in dr Chronik

zehn junga – begeischterta Männer wend macha Musik.

Eisra Väter – Großväter – Urgroßväter die Gründungsmitglieder sind gwest

an „SIE“ –  sag mer ganz  „Großen  DANK“  zum Hundertjährige FESCHT. 

                                                                                               

Aber  d Begeischtrung alloi – haut au döttmauls gkroicht it aus –

ma braucht Geld – 10 Instrument – a Musaghaus 

drzua Nota und ganz gwieß an Musikmann –

DEAR alz – vom Marsch bis Walzer kann.

 

Alz hand sa feetig braucht dia 10a MÄNNER –

mit  >Ich will<  – exakt auf da NENNER.

Dia 770 Mark Instrumentageld wend sa mit >gutem Schpiela<

nauch und nauch mea aaverdiena

und  d Ausbildung koscht jährlich 300 Mark

au dös war  a pro Kopf-Verschuldung von 30ig Mark.

Soo – isch am 16. Nov. anno 1913  Musikmeister Albert PORT

mit em Zügla und dr Schös komma –  vor Ort.

Scho bald haut ma trommlat – Melodia probiert

Märsche – Walzer und Liadr schtudiert –

zwoi Maunat schpäter  z’KIRCHDORF mit Bravour  a Hoachzeit gschpielt

und dafir die easchta  10a Mark in die Kasse kriat.

No  a paar Hoachzeita und Kurchafeschtr hand sa blausa

s isch bis Aug. 1914 –  alles  a u f w e r t e n d   glaufa.

 

UND:  1. Weltkriag – die Musikanta hand Soldat weara miassa

und die Instrument – im  MUSAGHAUS  v e r s c h l i a f a.

Aus em Kriag isch leider nicht heimgekehrt

Herr Wilhelm LUTZENBERGER  haut gfehlt

und Herr Georg Sailer haut glitta an starker Verwundung

soo zum Kriegsende die Meldung.

 

Im Febr 1919  mit acht verbliebana Mann

Herr PORT mit dr Musiggesellschaft  a zweitsmaul begann.

Fünf nuia Bläser hand sich gfonda –

13 Begeischtrata sinds gwest in dr Ronda.


Ehrgeizig – mit Hochdruck sind  d Proba glaufa –

zu viela Anläss hand sa derfa blausa

1923 hand sa 390 980 Mark in  d Kassa gschpielt kett

w e r t l o s e s  Geld – d  INFLATION war dett.

 

Au nix isch eisra Musikanta verschparat blieba

gußeisa dont sa weiter schpiela.

Im Jauhr 1925 war Franz Bronnenmeier zur Stabführung bereit.

dös war  a verdient – erschpielte  S e l b s t s c h t ä n d i g k e it.

 

1935 isch aus der „Blechmusikgesellschaft“ die „Musikkapelle Eppishausen“ geboara

und in da Reichsverband mit Beitrittsgeld aufgnomma woara.

Guat hand sa gschpielt mit Freid und Elan

jeder Auftritt Anerkennung bekam.

 

1.Sept. 1939 Mobilmachung: Dr 2. Weltkriag isch ausbrocha

und mea sind  d Musikanta zum Kriag eizocha.

Nauch dr Zwangspause Mai 1951 –

haut  Dirigent Franz BRONNENMEIER zum dritta Aufbruch blausa

in da folgende Jauhr isch  d Musagkapell von Ansehen zur Beliebtheit aufglaufa.

 

Ab 1958 bis 1994  haut Herr Ernst GOLSNER da Tambour gschwunga

haut 36 Jauhr mit seinen Mannen manchen Preis errunga.

Zu alla Feschter hand sa Melodia danza lau

s haut könna blos no aufwärts gau.

Seit  1994  genießt ER den wohlverdienten Altensitz

ab 1994 sein Sohn Herr Benno GOLSNER –  dr Nachfolger isch.  

 

NO In seiner Zeit am 22.4.64 isch die Gründungsversammlung vom Musikverein

so dr Verein  da  1. Musikvorstand – Herrn Josef HABERMANN haut kriat.

„LYRA Eppishausen e.V.“ notiert

In Zeitabschnitten sind Herr Günther Heinrich – Herr Erwin Mayr und am 17.3.02

Herr Markus HEINZELMANN  gefolgt

denn – unvorher sehbar war am  7.09. 2001  Vorstand Herr Erwin MAYR tot

nauch blos 10a Jauhr – unfassbar fir die Vereins-Kameraden

dr Verein isch ins schwarze Loch gefallen

Herr Gerhard GRAF war zwischazeitlich  d Vertretung

aber auf Dauer wars ihm  zuviel Pensum.

 

1993 Bezirksmusikfest und 80-jähr. Beschtehen der Musikkapelle isch woara zum

klingenden Fescht

mit groaßem Umzug vieler Musikkapellen – 

Feschtwäga aller Berufe – und dem Feschtzelt. 

Under deana Feschtwäga haut sich die SENIOREN-Kapelle etabliert

musisch – gebildete Ruheschtändler hands no amaul probiert

Herr Max STEBER mit seina  11 Mann hand drommlat und blausa

am besagten Tag sind sa per Kuahgschpann zur Show aufglaufa.


Dös Fescht haut >große Kasse< gmacht

dau hand  d Musikanta  glacht   

komplett wearat ALL fesch ausschtaffiert

Frau und Mann hand nuia Trachta kriat.                                

Vom Mäschla dem Schakett bis zu da Haferlschuah –

a Leadarhos – weißa Schtrümpf und  s roat Laible drzua

und In weißa Strümpf im feschtig-langa Trachtadeandl

in weißer Blus – roatem Laibla –  kenn mer  d Musikanta-Mädl.

Charmant firs Aug – klangvoll in Action

im Einsatz fir Brauchtum und Tradition.

 

UND: –  weils neanats ohna Nachwuchs gaut

dr Verein 1970  a Nachwuchs-Werbung gschtartat haut          

s Echo war groaß – a Ausbilder gfonda

am 14. Mai – haut Martin Zettl aus Türkheim aagfanga mit Proba

scho  z’ Weihnächta  s eascht Konzert aufgfiahrt 

fir viela Besucher beim Köbler-Wiat

400 DM sind in  d Kasse komma –

davon hand  d Jungmusikanta ihra Trachta bekomma.

Seit 1976  a Jugendleiter zur Seite schtaut

dass au alz in Ordnung gaut.

Nauch Sailer Alois infolge – sinds Riederle Xaver – Sailer Siegfried

und seit 2002  Wiblishauser Erich.

Freid – Begeischtrung und Disziplin –

haltat dös klei Orchester zeem.

In dea kleina Haufa  d Hälfta Mädla gkearat

dia geara  – Querflöte – Saxofon – Trompete und Klarinette lernat

au dau sind  d Mädla die PERLEN

bei dr Auswahl – im Fleiß – SIE sind die STERNCHEN.

Von dr Jugend- die Schtandart-Kapell nauchgfüllt werd

so iaz koi Blechmusik sondern  a Blasmusik beschteht.

D Jugend muaß ihra Prüfunga beschtau

sie derf rechtmäßig ihre Auftritte hau.

Beide Kapellen sind ibers Dorf naus bekannt

vielerlerlei Auszeichnunga SIE scho hand.

 

Benno GOLSNER – der DIRIGENT

in seina Jauhr koin Schtillschtand kennt

ER isch dr „GROßE MUSIKUS“

der allweil suacht nauch ebbas Nuis

s Schtandkonzert schtaut auf em Programm

in Reih und Glied schtandat seina Mann

in >Hab Acht< scho  d Instrument

dr BENNO scho da Taktschtock schwenkt

FORTE hoch 3 – sait  d Partitur

und hinda dett –  p i a n o  nur

zwoi Händ hoch – dös hoißt Schluss

d Luft bleibt gschwängarat vom Notengruß.

S ganz Jauhr derf ER da TON  aagea

dös macht alla FESCHTER schöa.

 

AU  a KOMMENTAR  derf sei – indeam sich mischat  d Dorfleit ei:

D Kapelle LYRA  mit fuchzeh Damen und fünfazwang Herra isch  a toller Verein

sie musiziarat fir  „ a l l g e m e i n“ –

seis in dr Prob oder zum Spaß –

draurig oder luschtig allweil nauch Maß.

Zum Geburtsdag  a Schtändla

zur Hoachzeit   a Tänzla

a Polka – a Schottisch  a Walzer derfs sei

a Tango – a Landler und Mozart zwischanei –

Märsche – Potpourri und „wuggi – wuggi“ –

weil  d Jugend liebt „muggi-schnuggi“

in groaßa Umzieg schpielat sa mit

Damen und Herren im Gleichschritt.

Sie schpielat zu alla Feschter

in dr Kurch und zum Gottesdienscht in da Zelter

rühmlich schöa dont sa dem Herrgott die Ehre gea 

d „Schubert-Mess“ klingt allamoal schöa.

 

Mit Uirer MUSICA kommt Freude auf – dös isch bekannt

die  G E M E I N D E  sagt DANK 

          

NACHWORT

Und iaz iberlegat – leasat zwischa da Zeila

eis duat SCHTOLZ und  a großes „DANKE“ bleiba

fir eisra Ur-Großväter soll es sein            

gleichzeitig aufmunternd fir eisern Verein

mir winschat eis  s e l b e r, dass es weiter so gaut

und eiser Blausmusag nomaul 100 Jauhr beschtaut.

„Was könnt fir eis auf em Erdtrabant schöanar sei

au im Himml reih mer eis glei ins Orcheschter ei“?!   

Musikverein „LYRA Eppishausen“

im März 2010

 

Impressum
Eppishausen, 12-03-2010
Copyright 2010
Josefa Heinzelmann, Eppishausen
Alle Rechte vorbehalten, Nachdruck verboten

Und wir bedenkanken uns ganz herzlich bei unsere Autorin und Dichterin:
Josefa Heinzelmann
Vielen Dank für Deine Behmühungen!

verantwortlich Vereinsvorstand: Markus Heinzelmann

 

Welche Sprauch wilsch:

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Zum lacha:

Was ist das Lieblingsinstrument eines Mantafahrers? Oh boooh eeh!









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